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Debt to Equity Swap: nbs partners unterstützt börsennotierten Konzern bei der Eigenkapitalstärkung

Bei einem Debt to Equity Swap handelt es sich um einen rein gesellschaftsrechtlichen Vorgang. Dabei werden  Verbindlichkeiten, oftmals in Form von erhaltenen Darlehen, des Schuldnerunternehmens in Eigenkapital umgewandelt. Somit wird der bisherige Gläubiger der Forderungen Anteilseigner am Unternehmen. Der Debt to Equity Swap findet sowohl als Instrument der außer- bzw. vorinsolvenzlichen Sanierung als auch im Insolvenzplanverfahren Anwendung, meist in Form eines sogenannten Kapitalschnittes, durch Untergang von Anteilen der Altaktionäre oder durch eine vereinfachte Kapitalherabsetzung mit gleichzeitiger Kapitalerhöhung.

Die Kapitalerhöhung erfolgt, indem der jeweilige Gläubiger seine Forderung gegenüber dem Unternehmen als Sacheinlage einbringt. Die Werthaltigkeit der Sacheinlage muss gutachterlich ermittelt und nachgewiesen werden.

In der Praxis erfolgt die Kapitelerhöhung dadurch, dass ein neuer Investor die Forderungen von Altgläubigern erwirbt. Die Sacheinlage der Forderung und die Ausgabe neuer Anteile bedingen überwiegend den Ausschluss der Bezugsrechte der Altgesellschafter.

Die Vorteile für das Unternehmen durch die Stärkung der Eigenkapitalbasis lagen bei unserem Projekt auf der Hand erläutert WP/StB Torsten Gehrmann:

  • Vermeidung bzw. Aufhebung einer Überschuldung
  • Entspannung der Liquiditätslage durch Reduzierung von Zins- und Tilgungszahlungen
  • Einhaltung von Covenants Verpflichtungen (z.B. Mindesteigenkapitalquote im Darlehensvertrag)
  • Signalwirkung in Richtung Kapitalmarkt durch positive Unternehmensnachricht

Das Team von nbs partners unterstützt Unternehmen bei der Auswahl von geeigneten (Sanierungs-) Instrumenten unter Berücksichtigung von rechtlichen und steuerlichen Gestaltungsmöglichkeiten. Darüber hinaus auch bei der Erstellung von Gutachten zur Werthaltigkeitsermittlung von Sacheinlagen im Rahmen eines Debt to Equity Swaps.

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