Corona

Filter

Homeoffice: Wer trägt die Kosten?

Für viele Arbeitgeber und ihre Arbeitnehmer hat die Corona-Pandemie dazu geführt, dass das Homeoffice von einem Ausnahmezustand zur neuen Normalität geworden ist. Diese neue Normalität bleibt aufgrund des Sars-Cov-2-Arbeitsschutzstandards voraussichtlich noch eine Weile erhalten und macht es erforderlich, das Homeoffice auch „rechtlich zu professionalisieren“. Unter anderem stellt sich die Frage, wer die mit dem Homeoffice einhergehenden Kosten (Mehrverbrauch von Wasser und Strom, gesteigerte Abnutzung von privaten Geräten) zu tragen hat. Die Antwort darauf und eine praktikable Han ...

Update Nr. 2 zu Corona-Pandemie und Arbeitsrecht – Jetzt kommen die digitalen Betriebsratssitzungen

Nachdem die Bundesregierung am 8. April 2020 bereits erklärt hatte, die betriebliche Mitbestimmung in Zeiten von Corona sicherstellen zu wollen, hat der Bundestag am 23. April 2020 nun die entsprechende Gesetzesänderung beschlossen (https://dip21.bundestag.de/dip21/btd/19/187/1918753.pdf). Bisher bestand große Unsicherheit darüber, ob Betriebsratsbeschlüsse, die im Rahmen einer digitalen Betriebsratssitzung gefasst wurden, von den Arbeitsgerichten als wirksam erachtet werden würden. Das Betriebsverfassungsgesetz wurde überwiegend so verstanden, dass Betriebsratssitzung unter körp ...

Auswirkungen von COVID-19 auf die Bilanzierung von Leasingverhältnissen nach IFRS 16

Als Reaktion auf COVID-19 sind am 1. April 2020 verschiedene zivilrechtliche Vorschriften zum Kündigungsausschluss im Mietrecht, zum Zahlungsaufschub bei Verbraucherdarlehensverträgen und existenzsichernden Verträgen in Kraft getreten. Dadurch darf insbesondere Mietern aufgrund von Mietschulden im Zeitraum von April bis vorerst Ende Juni 2020 nicht gekündigt werden, sofern die Entstehung der Mietschulden auf COVID-19 zurückzuführen ist, wie z.B. der Schließung von Einzelhandelsgeschäften für einen bestimmten Zeitraum. Das IASB hat am 10. April 2020 einen Anwendungshinweis veröffen ...

Aussetzung der Insolvenzanfechtung aufgrund des COVInsAG

Mit unserem Artikel vom 24.03.2020 „Abmilderung der Folgen der COVID-19-Pandemie für das Privat- und Wirtschaftsleben“ berichteten wir bereits über die umfangreiche Gesetzesinitiative, mit der die wirtschaftlichen Folgen der COVID-19-Pandamie abgefedert werden sollen. Wie berichtet, wird die Insolvenzantragspflicht gemäß § 1 S.1 COVInsAG bis zum 30.09.2020 ausgesetzt. Dies gilt aber nicht, wenn die Insolvenzreife nicht auf den Folgen der Ausbreitung des SARS-CoV-2-Virus (COVID-19-Pandemie) beruht oder wenn keine Aussichten darauf bestehen, eine bestehende Zahlungsunfähigkeit zu be ...

Arbeitsschutzstandard SARS-CoV-2 – Welche arbeitsschutzrechtlichen Maßnahmen müssen jetzt für die Lockerung der Schutzmaßnahmen ergriffen werden?

Nachdem in Deutschland die wirtschaftliche Tätigkeit über mehrere Wochen quasi stillstand, soll sie nun Schritt für Schritt wiederbelebt werden. Hierzu werden die ersten Schutzmaßnahmen etwas gelockert. Mit der Lockerung ist auch die Gefahr verbunden, dass es im Anschluss zu einer zweiten Infektionswelle mit einem sprunghaften Anstieg der Infektionszahlen kommen kann. Um das Risiko der zweiten Infektionswelle zu verringern und auch um eine Einheitlichkeit zwischen den Bundesländern herzustellen, hat der Bundesminister für Arbeit und Soziales, Herr Hubertus Heil, zusammen mit Herrn Ste ...

Personalpartnerschaft: Ausgleich von Personalüberhang während der Corona-Pandemie

Unser gesamtes Wirtschafts- und Arbeitsleben ist weiterhin in außergewöhnlichem Maß von der Corona-Pandemie beeinflusst. Zwar gibt es bei den Schutzmaßnahmen erste vorsichtige Lockerungen, dennoch müssen auch weiterhin Unternehmen unterschiedlicher Branchen ihre Geschäfte und Büros ganz oder teilweise geschlossen halten. In anderen Wirtschaftszweigen besteht aufgrund hoher Nachfrage oder Corona-bedingter Mitarbeiterausfälle hingegen ein erhöhter Personalbedarf. Dass diese ungleiche Verteilung von Personalkapazitäten und Personalbedarf ausgeglichen wird, liegt nicht nur im Interess ...

Pflichten der Geschäftsleitung in Zeiten der COVID-19-Pandemie

Die COVID-19-Pandemie und die in diesem Zusammenhang ergriffenen staatlichen Maßnahmen auf Bundes- und Landesebene (wie beispielsweise die Schließung von Einrichtungen und Einzelhandelsgeschäften, der Erlass von Quarantäneanordnungen und Ausgangsbeschränkungen) haben zu einem erheblichen Einbruch der Wirtschaft in Deutschland geführt, die Finanz-/ und Kapitalmärkte stehen unter erheblichem Druck, eine Rezession steht zu befürchten. Unternehmen vieler Industrien bekommen diese negativen wirtschaftlichen Auswirkungen unmittelbar in Form von unterbrochenen Lieferketten, teilweise erheb ...

Start des Hamburger Corona Soforthilfe Programms – Hinweise und Tipps

Seit Montagabend können kleine bis mittlere Unternehmen, Freiberufler und Solo-Selbstständige ihre Anträge für das Hamburger Corona Soforthilfe (HCS) Programm stellen. Die Stadt Hamburg und der Bund unterstützt dabei Corona-geschädigte Unternehmen und Institutionen, die durch die Ausfälle ihrer Einnahmen um ihre Existenz bangen. Die erforderlichen Anträge können ausschließlich online über die Internetseite, bei der Hamburgischen Investitions- und Förderbank (IFB Hamburg) bis zum 31. Mai 2020 beantragt werden. Finanzsenator Dressel erwähnte bereits am Freitag, dass weit über 10 ...

Finanzberichterstattung vs. Coronavirus – IDW-Hinweise zu den Auswirkungen der Ausbreitung des Coronavirus auf die Rechnungslegung und deren Prüfung

Die Ausbreitung des Coronavirus wirkt sich auf die Rechnungslegung und die Prüfung der Jahres- bzw. Konzernabschlüsse zum 31. Dezember 2019 aus. Daher hat das Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) am 4. März 2020 sowie am 25. März 2020 einen fachlichen Hinweis zu den Auswirkungen des Coronavirus auf die Rechnungslegung zum Stichtag 31. Dezember 2019 und deren Prüfung veröffentlicht. Besonders hervorzuheben sind die folgenden Themen: Der Ausbruch des Coronavirus wurde im Dezember 2019 in China verzeichnet, die länderübergreifende Ausbreitung dagegen erst zu Beginn 2020. Für die Mehrhei ...

Verlängerung der Fristen für Verschmelzungen, Spaltungen und Vermögensübertragungen auf 12 Monate (COVID-19-Gesetz)

Bisher galt für Verschmelzungen, Spaltungen und Vermögensübertragungen, dass diese gem. § 17 Abs. 2 Nr. 4 UmwG nur auf Basis einer Bilanz zum Handelsregister angemeldet werden können, die zum Zeitpunkt der Anmeldung nicht älter als 8 Monate ist.Im Zusammenhang mit dem am 25. März 2020 durch den Bundestag verabschiedeten Gesetz zur Abmilderung der Folgen der COVID-19-Pandemie im Zivil-, Insolvenz- und Strafverfahrensrecht (COVID-19-Gesetz) wurden die Fristen für Anmeldungen, die im Jahr 2020 vorgenommen werden, von 8 auf 12 Monate erhöht. Demzufolge können in 2020 umwandlungsrechtlich ...